{"id":358,"date":"2019-01-21T08:00:57","date_gmt":"2019-01-21T07:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/?p=358"},"modified":"2023-12-22T11:33:10","modified_gmt":"2023-12-22T10:33:10","slug":"joomla","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/joomla\/","title":{"rendered":"Ist Joomla! die eierlegende Wollmilchsau?"},"content":{"rendered":"<p><!-- <ezTOC> -->Joomla! ist mehr als nur ein freudiger Ausruf, sondern vor allem das CMS mit den treuesten Fans. War es bis 2009 eines der beliebtesten Systeme, ist es inzwischen von WordPress l\u00e4ngst \u00fcberholt worden. Trotzdem kann Joomla! die L\u00f6sung f\u00fcr User sein, die ein universelles CMS suchen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h2>Fr\u00fcher Mambo, heute Joomla!<\/h2>\n<p>Urspr\u00fcnglich wurde das CMS unter dem Namen Mambo vertrieben, wurde aber im Jahr 2005 in Joomla! umbenannt. Ursache hierf\u00fcr war ein Streit um <strong>Namensrechte<\/strong> mit einem australischen Unternehmen. Das alte Projekt wurde dann unter neuem Namen weitergef\u00fchrt. Der Name basiert auf dem Swahili-Wort jumla und bedeutet in etwa \u201eim Ganzen\u201c oder \u201ealle miteinander\u201c \u2013 was die Philosophie des Open-Source-Gedankens widerspiegeln soll. Das \u00e4ndert aber nichts an der sehr gro\u00dfen Verbreitung des Systems, das nach wie vor zu den am meisten genutzten L\u00f6sungen in diesem Bereich z\u00e4hlt. Bis 2014 luden mehr als 15 Millionen User Joomla! herunter, wobei es vor allem in den USA und Kanada von seiner Beliebtheit profitieren konnte. Aber auch die deutsche Community kann sich mit rund 150.000 regelm\u00e4\u00dfigen Usern im Joomla-Forum sehen lassen.<\/p>\n<p>Das System steht unter der <strong>GNU General Public License<\/strong>, kann also f\u00fcr private und kommerzielle Auftritte gleicherma\u00dfen eingesetzt werden. Wie viele andere offene CMS entwickelt die Community Plugins, Module und Templates, \u00fcber 9.000 stehen f\u00fcr Joomla-User derzeit zur Verf\u00fcgung. Allerdings sind l\u00e4ngst nicht alle dieser Erweiterungen kostenlos \u2013 einige f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere und komplexe Auftritte notwendige Erweiterungen der Rechteverwaltung k\u00f6nnen beispielsweise nur mit einem vergleichsweise hohen Budget implementiert werden.<\/p>\n<p>Seit der Version Joomla 1.0.0, die im Prinzip den letzten Entwicklungsstand von Mambo inklusive einiger Erweiterungen darstellte, hat sich jedoch viel getan. 2005 entfernte man die <strong>alten Mambo-Strukturen<\/strong> aus dem Kern, um das CMS von Anfang an neu aufzusetzen. Dies dauerte mehr als zwei Jahre, was vielleicht auch den Knick bei den Beliebtheitszahlen erkl\u00e4rt, da sich in der Zwischenzeit andere CMS wie WordPress am Markt etablieren konnten.<\/p>\n<p>Erst 2008 wurde die erste stabile Joomla 1.5-Version publiziert. Heute h\u00e4lt Joomla noch rund 7 Prozent Marktanteil und steht damit \u00fcber vielen anderen Mitbewerbern, aber deutlich unter WordPress, dass mittlerweile fast 60 Prozent Marktanteil f\u00fcr sich verbuchen kann.<\/p>\n<p>Die Nutzungszahlen von 2017 im Vergleich:<\/p>\n<ul>\n<li>59,7% (WordPress + 0,9% im Vergleich zum Vorjahr)<\/li>\n<li>6,7% (Joomla! + 0,3% im Vergleich zum Vorjahr)<\/li>\n<li>4,7% (Drupal \u2013 0,2% im Vergleich zum Vorjahr)<\/li>\n<li>1,5% (TYPO3 \u2013 keine Ver\u00e4nderung zum Vorjahr)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn man wei\u00df, dass Joomla! bis vor wenigen Jahren noch mehr als 10 Prozent Marktanteil hatte, sind die Zahlen trotz der aktuell leichten Verbesserung r\u00fcckl\u00e4ufig. Die Popularit\u00e4t und Einfachheit von WordPress mag hierf\u00fcr ma\u00dfgeblich sein, doch tats\u00e4chlich stellt Joomla! f\u00fcr viele private Betreiber von Blogs und Webseiten ebenso eine Alternative dar wie f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen. F\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Unternehmen mit sehr komplexen Strukturen wird es mit der Software allerdings kompliziert, weil die Rechtevergabe einer der kritischen Faktoren ist, bei denen andere CMS einfach die besseren Alternativen bieten. Doch dazu sp\u00e4ter noch mehr.<\/p>\n<h2>Video: Joomla 2.5: Grundlagen und Einstieg<\/h2>\n<p><iframe src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/EebeO3Kry0M\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2>Wof\u00fcr eignet sich Joomla! besonders gut?<\/h2>\n<p>Generell ist Joomla! f\u00fcr die <strong>Erstellung und Verwaltung<\/strong> von Webseiten jeglicher Art geeignet. Alle Arbeiten an dem CMS werden komplett \u00fcber den Browser abgewickelt, man ben\u00f6tigt also keine spezielle Software, um mit dem System zu arbeiten. Allerdings sollte man schon bei der Installation \u00fcber einen FTP Client verf\u00fcgen, da eine automatische Installation oder gar Updates nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich sind. Die Browser-Verwendung erfolgt \u00fcber einen WYSIWYG-Editor (what you see is what you get). Das bedeutet, dass die Texte, die man dort eingibt, ebenso dargestellt werden, wie sie sp\u00e4ter auf der fertigen Seite zu sehen sind. <strong>WYSIWYG<\/strong> ist besonders intuitiv, weil damit eigentlich jeder zurechtkommt, der mit einem Textprogramm vertraut ist. Das Importieren und Verwalten von Medien ist problemlos m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Einbindung von Grafiken, Bildern und auch Videos ist vergleichsweise einfach umgesetzt. Sehr komfortabel ist die Aufbewahrung von Grafiken, die f\u00fcr die Webseite wichtig sind, in der sogenannten Medienverwaltung. Dadurch bleibt die \u00dcbersichtlichkeit erhalten und das nervige Suchen auf dem gesamten Server nach einem Bild entf\u00e4llt. Das Backend entspricht dem, was man von anderen CMS auch gewohnt ist, also eine Oberfl\u00e4che, mit der die gesamte Administration des Webauftritts gesteuert werden kann. Es k\u00f6nnen nicht nur funktionelle \u00c4nderungen am Aussehen und den Inhalten vorgenommen werden, sondern nat\u00fcrlich auch die gesamte redaktionelle Arbeit, die f\u00fcr ein CMS das A und O darstellt.<\/p>\n<p>\u00c4nderungen an den Men\u00fcs oder dem generellen Erscheinungsbild der Webseite lassen sich aber ebenfalls \u00fcber das Backend erledigen. Das ist komfortabel und entspricht dem, was man beispielsweise von WordPress kennt. Obwohl man eigentlich fast alles mit Joomla einrichten kann, gibt es bestimmte Einsatzbereiche, f\u00fcr die sich das CMS eher eignet als f\u00fcr andere. Die gute <strong>Skalierbarkeit<\/strong> setzt (abgesehen von der bereits angesprochenen Limitierung bei der Rechtevergabe) bei der Gr\u00f6\u00dfe von Webauftritten eigentlich keine Grenzen.<\/p>\n<p>Verwendung findet Joomla vor allem bei folgenden Projekten:<\/p>\n<ul>\n<li>Webauftritte von Firmen und Einzelhandelsgesch\u00e4ften<\/li>\n<li>Webauftritte von Clubs, Vereinen, Schulen etc.<\/li>\n<li>Webauftritte von Privatpersonen<\/li>\n<li>Blogs<\/li>\n<li>Online-Publikationen (Zeitungen)<\/li>\n<li>Webshops<\/li>\n<li>Verzeichnisse und Wikis<\/li>\n<li>multilinguale Webauftritte<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insbesondere die <strong>Sprachvielfalt<\/strong> ist bei Joomla durch mehr als 50 Sprachpakete gut gesichert und die entsprechenden Communities sind in vielen L\u00e4ndern nach wie vor sehr aktiv. Ein besonderes Kennzeichen f\u00fcr Joomla-Webseiten ist, dass vor allem dynamische Inhalte unterst\u00fctzt werden. Dies erleichtert den Einstieg f\u00fcr unerfahrene User, die bereits nach der ersten Einrichtung problemlos den Content ihrer Seiten aktiv mitgestalten k\u00f6nnen. Joomla ist daher h\u00e4ufig die L\u00f6sung, wenn Agenturen oder Webdesigner einfach zu bedienende CMS f\u00fcr ihre Kunden einrichten m\u00f6chten.<\/p>\n<h2>Was kostet Joomla! im Betrieb?<\/h2>\n<p>Zwar z\u00e4hlt Joomla! zu den <strong>kostenlosen Open Source CMS<\/strong>, aber die Installation von Updates und Erweiterungen sollte nicht von Laien durchgef\u00fchrt werden. Das bedeutet f\u00fcr Unternehmen, dass sie ohne eigene IT-Spezialisten in der Regel auf externe Hilfe angewiesen sind, was im Dauerbetrieb nat\u00fcrlich Geld kostet. Auf Updates und Erweiterungen zu verzichten, ist aus zweierlei Gr\u00fcnden nicht praktikabel. Zum einen kommt es insbesondere bei offenen CMS immer wieder zu teilweise gravierenden <strong>Sicherheitsl\u00fccken<\/strong>, die baldm\u00f6glichst geschlossen werden m\u00fcssen. Zum anderen k\u00f6nnen viele spezialisierte Funktionen nur \u00fcber entsprechende Erweiterungen realisiert werden, die von Fachleuten installiert und eingerichtet werden sollten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind die<strong> Erweiterungen<\/strong> l\u00e4ngst nicht immer kostenlos und gerade f\u00fcr gute und wichtige Funkionen muss man durchaus tief in die Tasche greifen. Wer also ein professionelles Design und eine fachgerechte Betreuung ben\u00f6tigt und dies nicht selbst leisten kann, f\u00fcr den entstehen bei der Nutzung von Joomla neben den regelm\u00e4\u00dfigen Hostinggeb\u00fchren einige Kosten. Darin unterscheidet sich das CMS aber nicht ma\u00dfgeblich von vielen Produkten anderer Mitbewerber, wenngleich insbesondere die Update-Funktionen bei WordPress komfortabler (weil automatisiert) sind. Das sollte aber nicht von der Nutzung von Joomla generell abschrecken, denn im t\u00e4glichen Gebrauch als CMS punktet es mit seiner Flexibilit\u00e4t und Einfachheit.<\/p>\n<figure id=\"attachment_379\" aria-describedby=\"caption-attachment-379\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Joomla-fuer-Einbindung-von-Grafiken-Bildern-und-auch-Videos.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-379\" src=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Joomla-fuer-Einbindung-von-Grafiken-Bildern-und-auch-Videos.jpg\" alt=\"Insbesondere die Sprachvielfalt ist bei Joomla durch mehr als 50 Sprachpakete gut gesichert und die entsprechenden Communities sind in vielen L\u00e4ndern nach wie vor sehr aktiv.\" width=\"1000\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Joomla-fuer-Einbindung-von-Grafiken-Bildern-und-auch-Videos.jpg 1000w, https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Joomla-fuer-Einbindung-von-Grafiken-Bildern-und-auch-Videos-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-379\" class=\"wp-caption-text\">Insbesondere die Sprachvielfalt ist bei Joomla durch mehr als 50 Sprachpakete gut gesichert und die entsprechenden Communities sind in vielen L\u00e4ndern nach wie vor sehr aktiv. (#02)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Welche Erweiterungen stehen f\u00fcr Joomla! zur Verf\u00fcgung?<\/h2>\n<p>Die individuelle Anpassung ist f\u00fcr viele Nutzer sehr wichtig. Insbesondere gr\u00f6\u00dfere Unternehmen m\u00f6chten nicht, dass man die Nutzung eines bestimmten CMS auf den ersten Blick erkennt, wenn man die Seite besucht. Um dies zu realisieren, ist bei Joomla! wie bei den meisten anderen CMS die Implementierung von Erweiterungen f\u00fcr Design und Funktionen notwendig. Hierf\u00fcr gibt es bei Joomla eine sehr gro\u00dfe Auswahl, die \u2013 wie bereits erw\u00e4hnt \u2013 <strong>h\u00e4ufig kostenpflichtige L\u00f6sungen<\/strong> bietet.<\/p>\n<p>Bei den Joomla-Erweiterungen unterscheidet man vier Gruppen:<\/p>\n<ul>\n<li>Plugins<\/li>\n<li>Komponenten<\/li>\n<li>Module<\/li>\n<li>Templates<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Plugins sind Funktionen, die durch eine \u00c4nderung des eigentlichen Programmcodes des CMS implementiert werden. Hier entstehen gerade bei nicht ausgereiften Erweiterungen die meisten Fehler und Sicherheitsl\u00fccken. Komponenten erg\u00e4nzen das CMS hingegen um bestimmte Bereiche, ohne den Programmcode zu beeinflussen. Module stellen dem Nutzer Daten zur Verf\u00fcgung, die als Informationen aus dem Code der Erweiterungen oder dem Joomla-Kern selbst gewonnen werden. Die <strong>Templates<\/strong> sorgen zu guter Letzt f\u00fcr die individuelle Anpassung des Aussehens des CMS und bieten verschiedene Design-Optionen.<\/p>\n<p>F\u00fcr bestimmte Anwendungsbereiche haben sich diverse Erweiterungen einen guten Namen gemacht. Erw\u00e4hnt werden sollte hierbei beispielsweise das beliebte <strong>EasyBlog<\/strong>, das sich (der Name verr\u00e4t es) mit der einfachen Erstellung von Blogs befasst. Mit dieser Erweiterung k\u00f6nnen User unkompliziert ihre pers\u00f6nlichen Blog-Auftritte erstellen und entsprechende Artikel verfassen. Da Joomla! nicht \u00fcber eine eingebaute Blog-Funktionalit\u00e4t verf\u00fcgt, ist diese Erweiterung oft eine der ersten, die installiert wird. Denn Blogs sind auf die eine oder andere Art und Weise auf den meisten Webseiten heute vorhanden und erleichtern das Einpflegen von Inhalten in Textform ungemein.<\/p>\n<h2>Joomla! und die Vergabe von Rechten an Nutzer<\/h2>\n<p>Obwohl die Hauptkritik an Joomla! sich h\u00e4ufig auf die begrenzte M\u00f6glichkeit zur Rechtevergabe an Nutzer bezieht, muss man klar sagen, dass auch mit diesem CMS durchaus komplexe Strukturen und Rollenverteilungen gemanagt werden k\u00f6nnen. Speziell bei sehr <strong>umfangreichen Projekten<\/strong> kann es aber schon zu Problemen kommen, wenn es um die Rechteverwaltung und prozessuale Freigabe von Rollen geht. Wer f\u00fcr seinen Auftritt mehrschichtige Freigabeprozesse ben\u00f6tigt oder auf eine <strong>Multidomain-Bearbeitung<\/strong> Wert legt, die auch von Normalusern gehandhabt werden kann, st\u00f6\u00dft bei Joomla an Grenzen. Trotzdem m\u00f6chten wir kurz aufzeigen, dass Joomla durchaus in der Lage ist, unterschiedliche Nutzerrechte f\u00fcr Accounts ohne gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten zu erstellen.<\/p>\n<p>Die voreingestellten Rechte zeigen, wie m\u00e4chtig das CMS tats\u00e4chlich ist:<\/p>\n<ul>\n<li>Super User: Eine Art Super-Admin, der alles kann und alles darf. Von diesen sollte es nur wenige (normalerweise nur einen) geben.<\/li>\n<li>Administrator: Zugang zu allen Bereichen im Backend. Installationen und Updates k\u00f6nnen vom Admin durchgef\u00fchrt werden. Er kann Rollen und Rechte verteilen, mit Ausnahme des Super Users.<\/li>\n<li>Manager: Diese Rolle kann auf das Backend zugreifen und Einstellungen einsehen, aber anders als der Admin nicht einfach \u00e4ndern. Diese Rolle dient vor allem, um den \u00dcberblick zu behalten.<\/li>\n<li>Registered User: Ein registrierter Nutzer mit der kleinstm\u00f6glichen Rechteeinstellung. Einloggen ist m\u00f6glich, aber \u00c4nderungen von Einstellungen im Backend nicht. Die Vergabe dieses Status ist vor allem dann sinnvoll, wenn man bestimmten Usern Artikel anzeigen m\u00f6chte, die den nicht registrierten Nutzern nicht gezeigt werden sollen.<\/li>\n<li>Author: Zus\u00e4tzlich zu den M\u00f6glichkeiten des Registered Users kann ein Author eigene Artikel schreiben und bearbeiten. Er kann sie aber nicht selbstt\u00e4tig ver\u00f6ffentlichen.<\/li>\n<li>Editor: Dieser Redakteur-Status erm\u00f6glicht die Bearbeitung eigener und fremder Beitr\u00e4ge, die von anderen Autoren geschrieben wurden. Perfekt f\u00fcr das Lektorieren von Texten vor der Ver\u00f6ffentlichung.<\/li>\n<li>Publisher: Dieser Status wird ben\u00f6tigt, um die geschriebenen Artikel auch wirklich zu ver\u00f6ffentlichen<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr den Einzeluser, der einen eigenen Blog betreibt, sind diese Rollen nat\u00fcrlich nicht von Belang. Bei der Einrichtung gr\u00f6\u00dferer Portale oder f\u00fcr die Arbeit in Agenturen bietet <strong>Joomla!<\/strong> damit eine vern\u00fcnftige Rollenverteilung. \u00c4hnliche Hierarchien findet man beispielsweise auch bei der Software zur Einrichtung von Foren, wo auch nicht alle Mitglieder alles d\u00fcrfen. Bei mehreren Nutzern sollten die Rechte generell mit Bedacht vergeben werden, denn das Backend ist immer nur so sicher, wie die Rechtevergabe bei den verschiedenen Rollen restriktiv ist.<\/p>\n<figure id=\"attachment_380\" aria-describedby=\"caption-attachment-380\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Joomla-Installation-durch-einen-Fachmann.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-380\" src=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Joomla-Installation-durch-einen-Fachmann.jpg\" alt=\"Die gesamten technischen Anforderungen f\u00fcr Joomla kann man online einsehen. \" width=\"800\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Joomla-Installation-durch-einen-Fachmann.jpg 800w, https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Joomla-Installation-durch-einen-Fachmann-300x146.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-380\" class=\"wp-caption-text\">Die gesamten technischen Anforderungen f\u00fcr Joomla kann man online einsehen.(#03)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Was ist f\u00fcr den Betrieb des Joomla! CMS erforderlich?<\/h2>\n<p>Die gesamten technischen Anforderungen f\u00fcr Joomla kann man online einsehen. Die folgenden grundlegenden Voraussetzungen sollten gegeben sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Software: PHP (lauff\u00e4hig ab Version 5.3.10, empfohlen ab Version 7.1)<\/li>\n<li>Datenbanken: MySQL (ab 5.1, empfohlen ab 5.5.3)<\/li>\n<li>SQL Server (ab 10.50.1600.1)<\/li>\n<li>PostgreSQL (ab 8.3.18, empfohlen ab 9.1)<\/li>\n<li>unterst\u00fctzte Webserver: Apache (ab 2.0, empfohlen ab 2.4)<\/li>\n<li>Nginx (ab 1.0, empfohlen ab 1.8)<\/li>\n<li>Microsoft IIS (ab Version 7)<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr den generellen Betrieb von Joomla! ist also ein Webserver notwendig. Obwohl der Betrieb unter MS IIS m\u00f6glich ist, lautet die Empfehlung unbedingt Apache oder Unix. Die Verwendung von PHP ist eine Mindestvoraussetzung, wobei PHP nicht als Modul von Apache, sondern im CGI-Modus laufen sollte. Hinzu kommt schlie\u00dflich der Bedarf f\u00fcr eine kompatible Datenbank.<\/p>\n<p>Wer nur mal austesten will, wie es sich mit Joomla! arbeitet, der kann den Weg \u00fcber die <strong>Installation<\/strong> eines lokalen Webservers gehen. Das ist aber keine Dauerl\u00f6sung, die f\u00fcr ein echtes Hosting taugt. Einen solchen lokalen Webserver ben\u00f6tigt man im \u00dcbrigen auch dann, wenn man vor allem im Offline-Modus arbeiten m\u00f6chte. N\u00e4heres hierzu erfahren Sie hier.<\/p>\n<h2>Einfache Wartung der Website durch Kunden mit Joomla!<\/h2>\n<p>Es klingt komplizierter als es ist. Wenn eine Agentur oder ein Webdesigner f\u00fcr einen Kunden nach einem guten CMS sucht, wird h\u00e4ufig Joomla! installiert, weil die Wartung und Pflege von Webseiten damit sehr einfach m\u00f6glich ist. In einer Zeit, in der Texte auf Webseiten st\u00e4ndig aktualisiert und erg\u00e4nzt werden m\u00fcssen, um beim Rennen um die <strong>vorderen Pl\u00e4tze bei Google<\/strong> und den anderen Suchmaschinen eine Chance zu haben, ist ein einfach zu bedienendes CMS f\u00fcr Kunden ein gro\u00dfer Vorteil.<\/p>\n<p>Newsbereiche, Blogs und andere Dinge sollten intern im Unternehmen gepflegt werden k\u00f6nnen, ohne jedes Mal die Agentur oder den Webdesigner bem\u00fchen zu m\u00fcssen \u2013 insbesondere bei zeitkritischen Artikeln ist das ohnehin kaum praktikabel, von den Kosten mal ganz abgesehen. Diese Kernkompetenz jedes modernen CMS erf\u00fcllt Joomla! mit Bravour. Die Zeiten, in denen Webseiten umst\u00e4ndlich \u00fcber HTML-Code formatiert werden mussten, sind dank WYSIWYG zum Gl\u00fcck ebenso vorbei wie die Notwendigkeit, Grafiken und andere Medieninhalte \u00fcber einen FTP-Server einzeln hochladen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wenn Agenturen also die Seiten entsprechend <strong>benutzerfreundlich<\/strong> konzipieren, k\u00f6nnen die Kunden mit Joomla \u00fcber das Frontend alle wichtigen \u00c4nderungen problemlos vornehmen.<\/p>\n<h2>Video: Joomla 4 &#8211; ein Blick in die Zukunft &#8211; [1080p HD]<\/h2>\n<p><iframe src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/XM262xYxlSg\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2>Vor- und Nachteile von Joomla! im \u00dcberblick<\/h2>\n<p>Wir haben nun einige Seiten des CMS beleuchtet und m\u00f6chten die Vor- und Nachteile noch einmal zusammenfassend betrachten. Sowohl f\u00fcr Nutzer als auch f\u00fcr Entwickler ist Joomla! durchaus eine brauchbare Alternative.<\/p>\n<p>Vorteile von Joomla!:<\/p>\n<ul>\n<li>Sauberer Code-Aufbau<\/li>\n<li>einfach zu individualisieren<\/li>\n<li>ma\u00dfgeschneiderte Designs \u00fcber Templates realisierbar<\/li>\n<li>Universall\u00f6sung f\u00fcr alle Bereiche, die im Vergleich zu anderen CMS am besten entwickelt ist<\/li>\n<li>objektbasierter Aufbau<\/li>\n<li>gute Dokumentation<\/li>\n<li>sehr aktive Community mit vielen Foren<\/li>\n<li>Sicherheitsl\u00fccken werden durch Community schnell aufgezeigt und behoben<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachteile von Joomla!:<\/p>\n<ul>\n<li>bei umfangreichen Projekten Probleme mit Rechteverwaltung und Rollenverteilung<\/li>\n<li>sinnvolle Plugins sind oft teuer und mit gro\u00dfen Aufwand zu implementieren<\/li>\n<li>automatische Updates und einfache Installation von Erweiterungen sind die Ausnahme<\/li>\n<li>hoher Zeitaufwand bei der Installation von Plugins und Updates<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Fazit: Joomla! k\u00f6nnte die eierlegende Wollmilchsau unter den CMS sein \u2013 ist es aber nicht<\/h2>\n<p>Mit <strong>Joomla<\/strong>! bekommt man ein sehr ausgereiftes CMS, das in so gut wie allen Einsatzbereichen punktet und somit relativ universell einsetzbar ist. Andere CMS sind in Teilbereichen spezialisierter oder einfacher zu bedienen, doch kein anderes System bietet den gleichen Umfang an Funktionalit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t. Erkauft wird dies mit relativ komplizierten Installations- und Updateprozeduren, die fast immer manuell durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Somit eignet sich die Einrichtung nur f\u00fcr Profis, wenngleich die eigentliche Nutzung als CMS auch von Laien gut umgesetzt werden kann. Agenturen, die f\u00fcr ihre Kunden einfache CMS-L\u00f6sungen suchen, nutzen Joomla! aus diesem Grund sehr gerne, weil es die einfache Einpflege von Inhalten im Blog oder auf der Webseite erm\u00f6glicht. F\u00fcr Nutzer, die selbst die ganze Arbeit erledigen m\u00fcssen oder wollen, sind andere CMS vermutlich einfacher zu managen. Schade ist auch, dass viele sehr sinnvolle und h\u00e4ufig ben\u00f6tigte Erweiterungen nur gegen Geld zu bekommen sind. Geeignet ist Joomla! in erster Linie f\u00fcr Projekte, die keine allzu gro\u00dfe <strong>Komplexit\u00e4t<\/strong> aufweisen. Ber\u00fccksichtigt man das, ist es aber durchaus auch f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Auftritte skalierbar.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bildnachweis:\u00a9Shutterstock-Titelbild: Alissa Kumarova -#01: baranq -#02: Gorodenkoff\u00a0 -#03: \u00a0 stockfour<!-- <\/ezTOC> --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Joomla! ist mehr als nur ein freudiger Ausruf, sondern vor allem das CMS mit den treuesten Fans. 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