{"id":224,"date":"2018-09-24T08:00:48","date_gmt":"2018-09-24T06:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/?p=224"},"modified":"2020-09-21T12:03:36","modified_gmt":"2020-09-21T10:03:36","slug":"content-management-systeme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/content-management-systeme\/","title":{"rendered":"Die wichtigsten Content-Management-Systeme im \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<p><!-- <ezTOC> -->Die Zeiten, in denen eine einfache Visitenkarte auf der Webseite als Pr\u00e4senz f\u00fcr ein Unternehmen ausreichte, sind lange vorbei. Wer auf Google gut ranken m\u00f6chte, ben\u00f6tigt Inhalte \u2013 also den ber\u00fchmten Content. Doch wie bekommt man diesen auf die Webseite? Eine M\u00f6glichkeit ist ein CMS. Wir besprechen Vor- und Nachteile der beliebtesten CMS-L\u00f6sungen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Der Siegeszug der CMS ist nicht mehr aufzuhalten<\/h2>\n<p>Bevor es einfache Content Management Systeme (CMS) gab, musste man Inhalte auf Webseiten aufw\u00e4ndig einpflegen. Ohne HTML-Kenntnisse ging gar nichts und f\u00fcr besondere Designs und Funktionen ben\u00f6tigten die meisten User professionelle Hilfe. Schon das Erstellen eines einfachen Kontaktformulars oder die Implementierung von Videos und Bildern lie\u00df viele Normaluser an ihre Grenzen sto\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Idee der CMS ist simpel: \u00c4hnlich wie mit einem Texteditor oder einer Word-Umgebung lassen sich Texte, Bilder und andere Inhalte in Sekundenschnelle erstellen und in die Webseite einbinden \u2013nat\u00fcrlich im laufenden Betrieb.<\/p>\n<p>Besonders redaktionelle Inhalte in Blogs oder auf Nachrichtenportalen lassen sich damit sehr bequem einpflegen. Wer ein Plugin (eine Erweiterung) ben\u00f6tigt, wird besonders bei den kostenlosen Open Source CMS schnell f\u00fcndig. Ob Facebook-Button oder Cookie-Hinweis \u2013 alles l\u00e4sst sich innerhalb k\u00fcrzester Zeit einbauen und verleiht der Webseite einen professionellen Auftritt.<\/p>\n<p>Besonders, wenn mehrere Redakteure an einer Seite arbeiten, ist ein CMS unverzichtbar, denn nat\u00fcrlich kann man nicht jedem die Admin-Berechtigungen einr\u00e4umen, um direkt auf der Webseite \u00c4nderungen vorzunehmen. Doch welche Redaktionssysteme sind am beliebtesten? Und welche Vorteile und Nachteile gibt es zu bedenken?<\/p>\n<h2>Sind Open Source CMS wirklich so unsicher?<\/h2>\n<p>Unterschiede zu kommerziellen CMS gibt es vor allem beim Funktionsumfang bzw. den M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Erweiterungen. Als Open Source Projekte werden sie von Usern auf der ganzen Welt weiterentwickelt, was eine gro\u00dfe Auswahl an Templates (grafische Designs f\u00fcr die Oberfl\u00e4che der Webseite) und Plugins gew\u00e4hrleistet. Die Achillesferse solcher CMS ist jedoch h\u00e4ufig die Sicherheit, denn durch die Open Source Politik ist die Gefahr von Sicherheitsl\u00fccken gr\u00f6\u00dfer als bei kommerziellen CMS, die als geschlossene Systeme entwickelt werden.<\/p>\n<p>Bei Open Source CMS, die eine hohe Aktualisierungsrate aufweisen, ist diese Gefahr allerdings \u00fcberschaubar. Daher ist es auch besonders wichtig, Updates regelm\u00e4\u00dfig aufzuspielen, damit etwaige Sicherheitsl\u00fccken geschlossen werden. Manchmal hapert es auch an der Kompatibilit\u00e4t unausgereifter Plugins, man kann also nicht den gleichen professionellen Standard erwarten wie bei einem gekauften CMS. Es gibt aber durchaus beeindruckende Gegenbeispiele von perfekt nutzbaren Erweiterungen f\u00fcr CMS, die den Vergleich mit kommerziellen Systemen nicht scheuen m\u00fcssen. Auch deshalb setzen viele professionelle SEO-Agenturen f\u00fcr ihre Kunden auf die g\u00e4ngigen Open Source CMS. Sie verursachen keine Zusatzkosten und k\u00f6nnen von den Anwendern leicht bedient werden.<\/p>\n<h2>Welches Content Mangagement System darf es denn sein?<\/h2>\n<p>Die Qual der Wahl unter den CMS ist gewaltig. Es gibt mehrere hundert Programme auf dem Markt, die verschiedene Nutzergruppen ansprechen. Von einfachen Bauk\u00e4sten f\u00fcr Blogs \u00fcber die Gestaltung simpler Onlineshops bis hin zu umfangreichen Business-L\u00f6sungen f\u00fcr Gro\u00dfunternehmen findet man f\u00fcr jeden Anspruch das richtige CMS. Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass man schnell dem sogenannten Overkill erliegen kann. Komplizierte CMS, deren Funktionen man zu 90 Prozent \u00fcberhaupt nicht aussch\u00f6pft, sind f\u00fcr die meisten Anwender unn\u00f6tig und zudem schwer zu bedienen. Au\u00dferdem belasten sie h\u00e4ufig die Datenbankserver \u00fcber Geb\u00fchr. Zun\u00e4chst steht also die Bedarfsermittlung im Vordergrund: Was muss mein CMS k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Drei Hauptgruppen gilt es dabei zu unterscheiden:<\/p>\n<ul>\n<li>Social Publishing und Community Management (z. B. Foren)<\/li>\n<li>Blog Publishing und News Content<\/li>\n<li>Web-Content-Management (beinhaltet oft multimediale Komponenten)<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_231\" aria-describedby=\"caption-attachment-231\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Infografik-CMS-Trend-Interesse-im-zeitlichen-Verlauf-Wordpress-Joomla-Drupal-Typo3.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-231\" src=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Infografik-CMS-Trend-Interesse-im-zeitlichen-Verlauf-Wordpress-Joomla-Drupal-Typo3.jpg\" alt=\"Die Qual der Wahl unter den CMS ist gewaltig. 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Es gibt mehrere hundert Programme auf dem Markt, die verschiedene Nutzergruppen ansprechen.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Social Publishing und Community Management<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich sind auch \u00dcberschneidungen m\u00f6glich, doch wer etwa ein Forum f\u00fcr eine Community aufbauen m\u00f6chte, kann auf umfangreiche Funktionen zur Webseiteneinbindung von Videos etc. in der Regel verzichten. Eine neue Online-Community zu entwickeln und den Kreis der m\u00f6glichen Nutzer zu erweitern, ist keine einfache Aufgabe und wird zunehmend durch die Sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter ersetzt.<\/p>\n<p>Trotzdem gibt es nach wie vor gute Gr\u00fcnde, Wikis oder Foren aufzubauen, an deren Wachstum die Community aktiv beteiligt ist. Denn gerade bei umfangreichen Wissensinhalten sto\u00dfen Facebook und Twitter an ihre Grenzen: Einmal besprochene Themen lassen sich nur schwer wiederfinden und die \u00dcbersichtlichkeit ist ebenfalls schlecht. Der Hauptaspekt des Social Publishing liegt also eindeutig auf einer aktiven Leserschaft, die sich an der Erstellung von Content beteiligt (user-generated Content).<\/p>\n<h2>Blog Publishing und News Content<\/h2>\n<p>Um 2008 herum war der Blog das Mittel der Wahl, um sich der Welt mitzuteilen. Das Bloggen ist aber heute noch \u2013 trotz der sozialen Netzwerke \u2013 nach wie vor wichtig. Unternehmen wie Privatleute setzen auf Blogs, um Informationen an ihre Zielgruppe weiterzugeben. Nicht von ungef\u00e4hr werden Blogs oft mit Nachrichteninhalten gleichgesetzt, denn viele Blogs sehen sich als eine moderne Form der Tageszeitung. Die komplexe Verkn\u00fcpfung von Inhalten und der Einbau von Multimedia-Inhalten wie Videos ist problemlos m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Sehr attraktiv sind solche CMS durch die Tatsache, dass eine Blog-Pr\u00e4senz von mehreren Nutzern bzw. Redakteuren betreut und gepflegt werden kann. Nat\u00fcrlich bieten moderne CMS immer auch die Implementierung sogenannter Web-2.0-Funktionen und sind zunehmend responsiv gestaltet, damit sie auf mobilen Ger\u00e4ten sinnvoll nutzbar sind. Selbst die Erstellung von Beitr\u00e4gen f\u00fcr den Blog ist inzwischen \u00fcber Mobilger\u00e4te m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Web-Content-Management<\/h2>\n<p>Hier geht es prim\u00e4r um echte Webseitengestaltung, eventuell mit verkn\u00fcpften Online-Shops und weitgehend statischen Inhalten, die nicht t\u00e4glich aktualisiert werden (im Gegensatz zu Content von Blogs und News). Auf Web-Content Management spezialisierte CMS-L\u00f6sungen erm\u00f6glichen ebenfalls einer Gruppe von Seitenmanagern, die Inhalte zu erstellen und zu pflegen. Da hier h\u00e4ufig wichtige Funktionen einer Seite betroffen sind, ist das sichere Management von Freigaben und Berechtigungen ein absolutes Muss.<\/p>\n<h2>Die beliebtesten Content Mangement Systeme im \u00dcberblick<\/h2>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, haben die quelloffenen Projekte den Vorteil, kostenlos verf\u00fcgbar zu sein. Oft kommen Innovationen und Neuerungen zuerst bei solchen CMS zum Einsatz. Da der Programmcode frei zug\u00e4nglich ist, kann so gut wie jeder Verbesserungen implementieren \u2013 und darin liegt gleichzeitig der gr\u00f6\u00dfte Nachteil. Denn unqualifizierte \u00c4nderungen oder sogar b\u00f6sartige Ver\u00e4nderungen des Codes k\u00f6nnen mutwillig oder absichtlich das Tor f\u00fcr Hackerangriffe oder die Verbreitung von Malware \u00f6ffnen. Kostenpflichtig lizenzierte CMS sind in der Regel besser gegen solche Gefahren abgeschottet. Der Quellcode ist dann allerdings auch f\u00fcr versierte Programmierer nicht zug\u00e4nglich und kann nicht den eigenen Bed\u00fcrfnissen angepasst werden.<\/p>\n<p>Trotz der oft zitierten Sicherheitsm\u00e4ngel offener CMS ist der Qualit\u00e4tsstandard der meisten Erweiterungen und Oberfl\u00e4chen sehr hoch und kann sich durchaus mit den kommerziellen Rivalen messen. Fehler werden durch die gro\u00dfe Community schnell im Alltagsbetrieb entdeckt und normalerweise durch Updates regelm\u00e4\u00dfig behoben. Wer gepr\u00fcfte Updates regelm\u00e4\u00dfig einspielt, geht bei Open Source nur geringe Risiken in Sachen Sicherheit ein.<\/p>\n<p>Die Entwickler der gro\u00dfen quelloffen konzipierten CMS sind absolute Profis und verstehen ihre Arbeit mindestens so gut wie die kommerziellen Programmierer. Die sechs wichtigsten Content Management Systeme aus dem Open Source-Bereich m\u00f6chten wir noch etwas genauer vorstellen. In der Beliebtheit stehen diese CMS bei vielen Agenturen und Nutzern ganz oben auf der Liste.<\/p>\n<p>Wir beleuchten die Vor- und Nachteile der verschiedenen Projekte etwas genauer.<\/p>\n<ul>\n<li>TYPO3 \u2013 der Marktf\u00fchrer<\/li>\n<li>WordPress \u2013 die wandlungsf\u00e4hige Alternative<\/li>\n<li>Contao \u2013 das Beste aus vielen Welten<\/li>\n<li>Drupal \u2013 Baukastenprinzip mit vielen Funktionen<\/li>\n<li>Joomla! \u2013 das CMS der Herzen<\/li>\n<li>Redaxo \u2013 ressourcenschonend und \u00fcbersichtlich<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_233\" aria-describedby=\"caption-attachment-233\" style=\"width: 798px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Content-Management-Systeme-CMS.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-233\" src=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Content-Management-Systeme-CMS.jpg\" alt=\"Neben WordPress d\u00fcrfte TYPO3 das bekannteste unter den Open Source CMS sein. (#01)\" width=\"798\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Content-Management-Systeme-CMS.jpg 798w, https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Content-Management-Systeme-CMS-300x178.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 798px) 100vw, 798px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-233\" class=\"wp-caption-text\">Neben WordPress d\u00fcrfte TYPO3 das bekannteste unter den Open Source CMS sein. (#01)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>TYPO3: Fast schon ein eigener Standard unter den CMS<\/h2>\n<p>Neben WordPress d\u00fcrfte TYPO3 das bekannteste unter den Open Source CMS sein. Der offene Programmcode kann nach Belieben ver\u00e4ndert werden. Plugins, Widgets und komplett neue Layouts sind einfach zu programmieren. Doch das muss man in der Regel gar nicht tun, denn es gibt bereits zahllose Funktionen zum Download, die man einfach in TYPO3-Umgebungen implementieren kann. Allerdings werden die M\u00f6glichkeiten von TYPO3 oft gar nicht genutzt, weil die meisten Anwender das komplexe System eigentlich \u00fcberhaupt nicht ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>gro\u00dfe Verbreitung und schnelle Hilfe durch die Community<\/li>\n<li>fast keine Begrenzungen bei der Funktionalit\u00e4t<\/li>\n<li>stetige Weiterentwicklung<\/li>\n<li>zahllose Erweiterungen verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>w\u00e4chst mit den Anforderungen des Unternehmens<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Datenbanken notwendig, die f\u00fcr Laien schwer zu handhaben sind<\/li>\n<li>Einstellungen der CMS-Verwaltung sind nichts f\u00fcr Anf\u00e4nger<\/li>\n<\/ul>\n<h2>WordPress: Die ehemalige L\u00f6sung f\u00fcr Blogs ist zum echten CMS geworden<\/h2>\n<p>Urspr\u00fcnglich nur als einfache L\u00f6sung zur Erstellung von Blogs gedacht, ist WordPress durch zahlreiche Erweiterungen, Templates, Plugins und Widgets zur Universall\u00f6sung f\u00fcr Jedermann geworden. Besonders bestechend ist die einfache Handhabung, die auch von Laien relativ schnell erlernt werden kann. Das gilt nicht nur f\u00fcr die Nutzung von WordPress, sondern auch f\u00fcr die Installation und Updates. Doch der wachsende Funktionsumfang hat dazu gef\u00fchrt, dass das einstmals sehr schlanke CMS \u00e4u\u00dferst komplex und gro\u00df geworden ist.<\/p>\n<p>Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Einfache Installation und Einrichtung<\/li>\n<li>Gigantische Auswahl f\u00fcr Designs (inzwischen oft responsiv)&gt;<\/li>\n<li>Fast jede denkbare Funktion l\u00e4sst sich \u00fcber Widgets und Plugins einbauen<\/li>\n<li>sehr gut geeignet f\u00fcr SEO-Anforderungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<ul>\n<li>sehr h\u00e4ufige Updates \u2013 nicht immer ohne Sicherheitsprobleme<\/li>\n<li>begrenzte M\u00f6glichkeiten bei der Verwaltung im Backend<\/li>\n<li>bei hohen Traffic-Zahlen steigen die Anforderungen an den Datenbankserver extrem an<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Contao vereint das Beste aus vielen Welten<\/h2>\n<p>Fr\u00fcher war Contao auch unter dem Namen TYPOlight bekannt. Es vereint die Eigenschaften verschiedener CMS in einem neuen System. Es ist bei Usern aufgrund seiner Leistung und des Funktionsumfangs sehr beliebt und wird st\u00e4ndig weiter ausgebaut. Es bietet vor allem viele Freiheiten beim Design und bei der Entwicklung neuer Erweiterungen, bleibt dabei aber immer noch sehr einfach zu bedienen.<\/p>\n<p>Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>sehr schnelles System, das auch bei viel Traffic die Datenbank nicht \u00fcberfordert<\/li>\n<li>Backend l\u00e4sst sich sehr umfassend den eigenen Vorstellungen anpassen<\/li>\n<li>sehr einfache Verwaltung, die auch f\u00fcr Laien geeignet ist<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00c4nderungen im Design \u00fcber Templates nur mit Erfahrung m\u00f6glich<\/li>\n<li>bei sehr gro\u00dfen Inhalten bzw. zahlreichen Eintr\u00e4gen wird es irgendwann un\u00fcbersichtlich<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_236\" aria-describedby=\"caption-attachment-236\" style=\"width: 799px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Content-Management-Systeme-Fortbildung.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-236\" src=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Content-Management-Systeme-Fortbildung.jpg\" alt=\"Die Zeiten, in denen eine einfache Visitenkarte auf der Webseite als Pr\u00e4senz f\u00fcr ein Unternehmen ausreichte, sind lange vorbei.\" width=\"799\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Content-Management-Systeme-Fortbildung.jpg 799w, https:\/\/development-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Content-Management-Systeme-Fortbildung-300x173.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-236\" class=\"wp-caption-text\">Die Zeiten, in denen eine einfache Visitenkarte auf der Webseite als Pr\u00e4senz f\u00fcr ein Unternehmen ausreichte, sind lange vorbei. (#02)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Drupal: Der Baukasten unter den CMS<\/h2>\n<p>Drupal ist eigentlich kein eigenes CMS im klassischen Sinne, sondern eher ein Baukastensystem, das sehr viele M\u00f6glichkeiten bietet. Durch den immens gro\u00dfen Umfang des Baukastens hat man sehr viele Funktionen und Optionen, die bei anderen CMS h\u00e4ufig fehlen oder nur schwer umsetzbar sind. Besonders bemerkenswert ist das sehr ausgekl\u00fcgelte Management der Rechtevergabe an Nutzer und Nutzergruppen. Es eignet sich somit perfekt zum Aufbau von Community-Inhalten, bei denen viele Nutzer in verschiedenen Rollen an Inhalten arbeiten und sich untereinander austauschen.<\/p>\n<p>Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>individuell anpassbares Backend-Interface<\/li>\n<li>sehr individuelle Ergebnisse durch gro\u00dfe Vielfalt an Funktionen im Baukastensystem<\/li>\n<li>aktive Community arbeitet stetig an Verbesserungen und Erweiterungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Trotz vieler M\u00f6glichkeiten im Backend ist die Anpassung kompliziert<\/li>\n<li>bei neuen Funktionen muss immer viel ge\u00e4ndert werden<\/li>\n<li>Erfahrung bei Einstellungen am Server unbedingt zu empfehlen<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Joomla! ist ein \u00e4u\u00dferst beliebtes CMS<\/h2>\n<p>Joomla! ist das CMS mit der vermutlich treuesten Fangemeinde. Allerdings hilft diese Popularit\u00e4t nicht bei einem zunehmend wichtiger werdenden Problem. Die Entwicklung dieses CMS ist fast schon zum Erliegen gekommen. Innovationen und Verbesserungen kommen immer seltener. Immerhin scheinen die Entwicklungen in letzter Zeit aber wieder voranzukommen, um etwa die M\u00e4ngel bei der Tauglichkeit f\u00fcr SEO-Anforderungen zu beheben.<\/p>\n<p>Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>sehr gro\u00dfe Vielfalt an Designs und Erweiterungen<\/li>\n<li>Installation und Einrichtung sehr einfach gehalten<\/li>\n<li>gute Dokumentation<\/li>\n<li>kann mit den Anforderungen des Unternehmens skaliert werden<\/li>\n<li>schlankes System mit modularen M\u00f6glichkeiten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Rechtemanagement im Backend nicht sehr ausgekl\u00fcgelt<\/li>\n<li>gro\u00dfe Sicherheitsl\u00fccken und Einfallstore f\u00fcr Hacker bei vielen installierten Erweiterungen<\/li>\n<li>ohne Erweiterungen kaum nutzbar<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Redaxo: Der kleine Bruder mit dem gro\u00dfen Charme<\/h2>\n<p>Redaxo ist ein CMS, das sich starke Anleihen von TYPO3 und TYPOlight geholt hat. In anderen L\u00e4ndern ist es kaum verbreitet, aber in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz hat Redaxo viele Fans. Wie die anderen CMS kann man es leicht erweitern und \u00fcber Module fast alle Vorstellungen umsetzen. Es ist sehr flexibel und sowohl f\u00fcr einfache als auch f\u00fcr anspruchsvolle Webauftritte geeignet.<\/p>\n<p>Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>einfach, flexibel, \u00fcbersichtlich<\/li>\n<li>schlanke Struktur, die keine gro\u00dfe Last f\u00fcr Datenbanken bedeutet<\/li>\n<li>individuell anpassbar<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Ohne Erweiterungen nur bedingt f\u00fcr SEO-Anforderungen geeignet<\/li>\n<li>Designanpassungen sind etwas umst\u00e4ndlich<\/li>\n<li>nicht so verbreitet wie andere CMS, daher zuk\u00fcnftige Entwicklung langfristig fraglich<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Fazit: F\u00fcr jeden Bedarf das richtige CMS<\/h2>\n<p>Man muss keine kommerziellen CMS anschaffen, um professionelle, flexible und individuelle Gestaltungen von Webseiten zu gew\u00e4hrleisten. F\u00fcr jeden Anspruch gibt es bei den Open Source-L\u00f6sungen das richtige Content Management System. Allerdings sollte man seine Anforderungen genau kennen, um auch das richtige Paket zu w\u00e4hlen. Insgesamt kommen moderne Webseiten heute kaum noch ohne ein gutes CMS aus, wenn es um einfache und flexibel anpassbare Inhalte geht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bildnachweis:\u00a9Shutterstock-Titelbild: Rawpixel.com-#01:Rawpixel.com-02: Rawpixel.com<!-- <\/ezTOC> --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeiten, in denen eine einfache Visitenkarte auf der Webseite als Pr\u00e4senz f\u00fcr ein Unternehmen ausreichte, sind lange vorbei. 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